Dresden. Mit einer klaren und fachlich fundierten Rede überzeugte Kerstin Götz beim internationalen Speaker Slam das Publikum. In ihrem Vortrag thematisierte sie die Dynamiken toxischer und destruktiver Beziehungen und stellte den Zusammenhang zwischen Prägung, Bindung und dem Nervensystem in den Mittelpunkt.
Götz machte deutlich, dass ein nachhaltiger Ausstieg aus belastenden Beziehungsmustern nur möglich ist, wenn die zugrunde liegenden inneren Prozesse verstanden werden. „Der Zusammenhang zwischen Prägung, Bindung und Nervensystem ist entscheidend, um zu verstehen, warum Menschen immer wieder in destruktive Beziehungsdynamiken geraten – und wie echte Veränderung möglich wird“, erklärte sie.
Als ehemalige Krankenschwester und Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen bringt Götz fundiertes medizinisches Wissen sowie umfangreiche Praxiserfahrung mit. In ihrem Vortrag zeigte sie auf, wie früh erlernte Bindungsmuster und eine dauerhafte Stressaktivierung des Nervensystems Wahrnehmung, Entscheidungsfähigkeit und Beziehungsverhalten nachhaltig prägen.
Der internationale Speaker Slam, initiiert von Hermann Scherer, versammelte Rednerinnen und Redner aus verschiedenen Ländern. Der Beitrag von Kerstin Götz stieß auf große Resonanz und setzte einen wichtigen Impuls zur Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich hochrelevanten Thema.
Dieser Beitrag wurde auf Grundlage des Vortrags von Kerstin Götz beim internationalen Speaker Slam erstellt.